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Sause die Seifenbrause im Porträt

Seife einfach zuhause selbst mischen

Manchmal braucht es eine gute Idee, die richtigen Menschen & eine tiefe Überzeugung, um aus ebendieser Idee eine erfolgreiche Geschäftsidee zu machen – das zeigt die Geschichte von Sause die Seifenbrause. Schon seit ihrer Kindheit beschäftigen sich die Freunde Moritz und Sebastian mit dem Klimawandel und wollen nun mit ihrer Seife zum Selbstmischen ihren Beitrag für eine bessere Zukunft leisten. Aber lest selbst:

Interview mit Sause die Seifenbrause

Erzählt doch mal von euch: Wer sind die Personen hinter Sause die Seifenbrause?

Wir sind Moritz und Sebastian. Gemeinsam an der Nordsee aufgewachsen, haben wir schon früh mit unseren Eltern auf dem Deich gestanden, um mit Lichterketten für eine Erhöhung des Schutzwalls zu kämpfen. Denn der Klimawandel und der ansteigende Meeresspiegel war bereits vor 20 Jahren ein Thema in unserem Leben. Seitdem ist nicht viel passiert. Wir konsumieren dieselben Dinge und die Wirtschaft hat es nicht geschafft, mit klugen Ideen zwar den gewohnten Komfort zu erhalten, dabei aber weniger fossile Energieträger zu verwenden. Ausgestattet mit dem Wissen aus unseren Studiengängen (Maschinenbau und Chemie) und einem anderen Blick auf die Welt, wollen wir dies ändern.

Wer von euch hatte denn die Idee zum Namen?

Die Namensfindung haben wir recht unkonventionell gestaltet. Zu Beginn dachten wir nur bis zum Zeitpunkt nach der Startnext-Kampagne. Dass diese so durch die Decke gehen, wir unsere eigene Produktion aufbauen und nun mit sieben Personen an plastikfreien Kosmetikprodukten arbeiten würden, konnten wir nicht ahnen. Wer dann letztlich den finalen Namen aufgebracht hat, weiß ich gar nicht mehr. Manchmal überholen die Ereignisse auf jeden Fall die ursprüngliche Idee.

Welche eurer Seifen steht denn bei euch im Badezimmer?

An all unseren Waschbecken stehen bis zu vier Seifenspender. In allen sind neue Sorten und auch neue Produkte zum Testen. Noch sind wir uns nicht sicher, ob wir uns jemals wieder mit nur einem Seifenspender die Hände waschen könnten 😉 Wenn ich aber einen Favoriten wählen müsste, würde ich klar grüner Tee wählen.

Wie entstand die Idee zu eurer Brand?

Mit weniger als 12 Monaten am Markt ist die Sause noch recht jung und wir entwickeln die ursprüngliche Idee der Seifenbrause jeden Tag weiter. Wir haben uns bis jetzt nie hingesetzt und zum Beispiel ein Corporate Book aufgesetzt. So kommt es auch, dass das erste „Branding“ der „Seifenbrause“ sich schon weitestgehend verändert hat, weil keiner verstanden hatte, dass SAUSE im Namen steht. Es sind inzwischen die Menschen, die mit und für die Marke arbeiten, welche diese maßgeblich prägen. Sebastian und ich sind einfach Experten in anderen Bereichen und so beziehen wir unser Team in viele Entscheidungen mit ein. Schön ist diese Entstehungsgeschichte auf unseren Instagram-Kanal zu sehen: Die ersten Posts stammen noch von uns beiden.

Was hat es mit eurem Logo, der Möwe, auf sich?

Unser weltweites Problem mit Plastik wird uns in den Weltmeeren vor Augen geführt. Viele Fische, Meeressäuger und Seevögel nehmen Plastik zu sich und verhungern letztlich.

Unser Ziel ist es, den Kunststoffverbrauch drastisch zu reduzieren und damit u.a. Möwen vor diesem Tod zu bewahren. Möwen sind dort, wo Wasser ist und wir als Nordlichter denken gleich an Heimat, wenn wir eine sehen.

Was bedeutet Nachhaltigkeit für euch?

Für uns ist Nachhaltigkeit nicht gleich Verzicht. Mit der Sause entwickeln wir Produkte, bei denen die Anwendung der nachhaltigeren Produkte denselben Komfort bietet wie der gewohnte Alltagsartikel. Nur so werden die Produkte wirklich in der Masse funktionieren. Bei der Seifenbrause haben wir die Inhaltsstoffe so ausgewählt, dass wir die Seife als Naturkosmetik zertifizieren können. Alle Inhaltsstoffe, bei denen ein Biosiegel möglich ist, haben eines. Gleichzeitig haben wir durch unsere eigene Produktion die Möglichkeit, die Energieströme direkt zu bestimmen. So können wir alle Emissionen, die nicht vermeidbar sind, kompensieren und sind als Unternehmen CO2-neutral.

Wie setzt ihr das Thema Nachhaltigkeit privat & im Unternehmen um?

Als Mitglieder von Leaders for Climate Action kompensieren wir unseren persönlichen CO2-Fußabdruck natürlich. Natürlich haben wir auch Laster, aber allein der Mechanismus des Kompensierens sorgt dafür, dass wir uns über viele alltägliche Dinge Gedanken machen, da ja jede Aktion eine finanzielle Reaktion auslöst.

Wir versuchen, möglichst vegetarisch zu leben, beziehen unseren Primärenergien aus nachhaltigen Quellen und nutzen eher den Zug als das Auto oder sogar das Flugzeug.

Auf welchen Aspekt eures Unternehmens seid ihr besonders stolz?

Ganz klar auf unsere eigene Produktion. Wir sind im Februar 2020 in einer kleinen ausgedienten Metzgerei gestartet und konnten inzwischen in unsere 150 qm große Produktionsfläche umziehen. Aktuell können wir bis zu 80.000 Tabletten pro Stunde produzieren. Viele andere Unternehmen legen den Fokus auf das Marketing und kaufen alle Produkte bei Fremdfirmen zu. Hierdurch machen sie sich aber auch abhängig von deren Rohstoffzulieferern und können nicht immer die Herkunft komplett zurückverfolgen. Durch unsere eigene Produktion sind wir wesentlich flexibler in der Weiterentwicklung und in der Produktionskapazität.

Was ist sturbock für euch?

Ganz klar ist die Zusammenarbeit mit sturbock für uns eine Bestätigung. Dafür, dass wir als Maschinenbauer und Chemiker auch im Design ein bisschen was richtig gemacht haben. Schließlich treffen auf den Kanälen von sturbock Ästhetik, Innovation und Nachhaltigkeit aufeinander.

Wir von sturbock lieben nachhaltige Alternativen zu Produkten, die man jeden Tag braucht. Die Schaumseife zum Selbstmischen von Sause die Seifenbrause ist daher genau nach unserem Geschmack. Dazu kommt der wirklich intensive Duft, der das tägliche Händewaschen zum nachhaltigen Highlight macht. Das Starter-Kit von Sause Die Seifenbrause findet ihr daher in unserem Set „Change is Good“: